„Also gut“, sage ich, „wenn du unbedingt willst, komme ich mit.“

Dies ist der letzte Satz. Und ich gestehe: Ich fühle mich ein wenig verloren.

Das Manuskript zu meinem zweiten Roman „#dreiworte“ scheint so gut wie abgeschlossen. Fertig. Bereit für meine kritischen Testleser, die schon mit gespitztem Rotstift in den Startlöchern stehen.

Ja. Und ich? Was mache ich jetzt mit der ganzen freien Zeit? So plötzlich? Zum Glück kommt nach den major revisions ja wieder die Verlagssuche… falls jemand Tipps, Kontakte, Ideen hat – juchhu! Hier bin ich!! Huhu!

Vorweg: Um was geht’s denn eigentlich?

Eine Liebesgeschichte wie die von Till und Milka würde man in Hollywood vergeblich suchen – man findet sie viel mehr an jeder Straßenecke. Es geht um unterschiedliche Perspektiven, Wünsche und die Frage, ob Liebe wirklich rettet, wo man sich selbst nicht retten kann – und ob man nicht immer die Wahl hat:

Das Kennenlernen sowie die ersten Monate ihrer Beziehung verlaufen für Till und Milka märchenhaft bis kitschig schön. Beide sind sehr verliebt und sehen im anderen die Erfüllung ihrer Träume. In Rückblenden berichten Till von unregelmäßigen, depressiven Phasen, die er mit Milka jedoch überstanden glaubt.Tatsächlich kehrt die Depression wieder. Till trennt sich von Milka und bricht jeden Kontakt ab: Offiziell begründet er dies damit, dass er sie nicht auch unglücklich machen will. In Wirklichkeit fehlt ihm die Kraft für die Beziehung. Milka ist geschockt, muss die Trennung aber akzeptieren. Sie sortiert sich und beginnt neu. Doch nach einigen Monaten treffen Till und Milka sich zufällig wieder… und dann geht es erst richtig los.

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4 Gedanken zu “„Also gut“, sage ich, „wenn du unbedingt willst, komme ich mit.“

  1. 500woerterdiewoche schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch 🙂 Selbst wenn er noch nicht überarbeitet, geschweige denn bei einem Verlag untergebracht ist: Einen zweiten Roman fertiggestellt zu haben, fühlt sich bestimmt toll an 🙂

    • Sabine Wirsching schreibt:

      ich brauchte tatsächlich eine weile (wohl so wie mütter, wenn die kinder erwachsen werden und aus dem haus gehen…) und ich musste jemandem die letzte szene vorlesen, um mit glück abzuschließen. aber doch! ja!! und fast noch besser: heute morgen kam ein neuer idee-puzzleteil für nr. 3 zu mir ❤

    • Sabine Wirsching schreibt:

      genau! man ist ganz fehl am platz, in der falschen dimension 🙂
      zum glück blitzen schon wieder die ersten sonnenstrahlen durch und einen aufgehenden mond hätte ich auch noch im programm!

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