Heute schon verhört?

Gerockt, nicht geschüttelt #21: „Agathe Bauer“ von SNAP! oder „Anneliese Braun“ von den Mamas & Papas kennt wohl jeder. „Oma fiel ins Klo“ von Chris Norman? Unvergessen. Unsere youtube-Suche widmet sich heute dem, was man aus Verhörern oder richtig Gehörtem so alles machen kann.

Mein Lieblingsverhörer ist und bleibt Rage Against The Machine mit dem Refrain aus „Killing In The Name“. Wie oft habe ich es aus vollem Hals gebrüllt: „They do what they torture!“ Die richtigen Lyrics erscheinen mir nahezu schwach dagegen. Selber zu tun, wofür man andere bestraft, finde ich nach wie vor viel verwerflicher als „and now you do what the told ya“.

Aber die englischsprachigen Verhörer sind ja mittlerweile von allen Radiosendern rauf- und runtergekaut. Als neue Highlights rangieren jetzt Songs mit eigentlich türkischen oder arabischen Texten ganz oben auf der Schattenhitliste – so etwa „Git Hadi Git“ aka „Alter Keks mit Ohrsand“.


Schwedisch eignet sich da auch ganz gut: Hier hätten wir etwa die Little Marbles mit ihrem fröhlichen „Köket“ im Angebot.

Noch viel lieber habe ich allerdings folgendes Video von Suffocate – das kommt mir musikalisch auch mehr entgegen. Und ganz ehrlich… je öfter ich mir das anhöre, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass Metalcore-Bands generell einfach mal irgendwas singen. Versteht ja eh keiner. Glaubt ihr nicht? Dann bitte sehr: Suffokate und „Du düngst doch mit Fisch“.

Allerdings gibt es ja auch die andere Seite – nämlich die, die aus ganz harmlos und korrekt ausgesprochenen Sachverhalten erst Musik macht. An Stefan Raab mit seinem “Maschendrahtzaun“ erinnern sich vermutlich alle über 25-jährigen noch ziemlich gut, mal schauen, ob ihr diesen erkennt:

Na? „Backing Up“ natürlich. Ich habe ihn in meiner “ title=“Heute schon gelacht?“ target=“_blank“>Gute-Laune-Kolumne #8 schon einmal in der Walk-off-The-Earth-Version vorgestellt. Und es ist seltsam, aber offenbar können sich Menschen in Stresssituationen besonders eindrucksvoll ausdrücken – so wie diese Lady, bei der aus einem üblen Hausbrand im Handumdrehen ein großartiger Popsong wird:

Wenn man also weder tut, was man anderen vorwirft, noch das hört, was einem gesagt wird, dann bekommt die Musikwelt auf einmal ganz neue, schillernde Seiten.

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