Pussycat Kill: Faster Than Punk.

PussyCover(VÖ 25.03.2016) Mein Leben verändert sich offenbar: Als Freiberufler kriege ich Texte über Sexismus und Genderthematiken zugeschoben und musikmäßig flattert mir eine Sängerin nach der anderen in den Posteingang. Und ich muss sagen: Ich bin begeistert!

Für liebliche Frauenstimme habe ich nämlich wenig über – die Pussycat-Kill-Frontfrau mit ihrem brody-dalligen Rotz überzeugt mich schon eher. Um nicht zu sagen: sehr! Denn die Lady hat wirklich was drauf – genauso wie ihre Crew.

Tatsächlich überrascht mich das Album vom Opener „Wake Up“ an: handwerklich abwechslungsreich (denn nichts ist schlimmer als phantasieloses bäm-bäm-bäm, wovor ich mich beim Lesen des Albumstitels etwas gefürchtet hatte). Melodiös und dabei kraftvoll, sauber produziert und dabei kein bisschen langweilig. Kurz: Es macht Lust, in einen verschwitzten Pogohaufen abzutauchen und sich jede Menge blaue Flecken abzuholen!

Den Titel „Faster Than Punk“ halte ich dennoch für leicht übertrieben (wobei ich beim wiederholten Hören immer mehr geneigt bin, diesen Satz zu streichen… weil jeder einzelne Song einfach rockt). Das Album schiebt sich mit optimal dosiertem Druck in die Gehörgänge: Hardcore-Highspeed ist es nicht, aber dafür eine sehr gute, eloquente Punkrockscheibe. Sehr zu empfehlen – und zwar mit einem fetten Stern!

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2 Gedanken zu “Pussycat Kill: Faster Than Punk.

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