Bilder dingsen.

pablo (2)

Ein ehemaliger Arbeitskollege und Grafiker verkündete sein Hochzeitsgeschenk: Er wird uns Einladungen für unsere Party entwerfen. For free. Erstmal: hui! Also… danke! Hurra! Wir waren im Geiste nämlich schon wieder mit Papier, Pattex und Rubbelbuchstaben beschäftigt.

Einziges Problem: Grafiker brauchen Briefings, sonst funktionieren die nicht. Das ist wie mit Textern und Schokolade: Ohne gehen die nicht. Ich sammelte also ein paar Links, schickte sie per Mail und dachte, damit wäre alles erledigt. Nix! Postwendend kam ein: „Hast du kein Pinterest?“ Öh. Was? Dieses… Dings… wo man Bilder so… dingsen kann? Nein, habe ich nicht.

Einem Grafiker und Bildfetischisten sei der nachfolgende Unglaube verziehen. Doch wenn man sich zu umhört, scheint Pinterest zum Heiraten ebenso wichtig zu sein wie die Geburtsurkunde – wenn nicht noch wichtiger! Ich wundere mich mittlerweile, dass die Lady auf dem Standesamt das nicht offiziell abgefragt und mich anschließend wegen unernster Absichten hochkant auf die Straße gesetzt hat.

Kurzum: Ich hab jetzt Pinterest, und die ersten Bilder gedingst habe ich auch. Um manche Bräuche kommt man wohl nicht drumrum.

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15 Gedanken zu “Bilder dingsen.

  1. Censay schreibt:

    Ich find es ja unprofessionell, wenn Dienstleister den Kunden ihre Standards abverlangen.
    Man braucht kein pinterest.

    Aber Karten für umme sind Karten für umme, eh? 😉

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