„Ghosts“: 5 Fragen an John Allen.

(c) Nico AckermeierDer Hamburger Singer-Songwriter hat jetzt mehr Bart, trägt Hut und – noch viel wichtiger! – er hat sein nächstes Album in der Mache. Ich durfte ihm schnelle fünf Fragen stellen:

Von welchen Geistern singst du auf dem Album? Von Geistern der Vergangenheit und den Dämonen die im Unterbewusstsein lauern. Von Sorgen, die man sich macht, und Ängsten, die mich beschäftigen. Von verflossenen Lieben und der Hoffnung auf Besserung. Es wird aber auch wirkliche Geister geben, hier und da ein paar zwielichtige Gestalten, die durch die Songs streifen, aber mehr möchte ich noch nicht verraten.

Bist du mit Band unterwegs oder wieder solo? Sowohl als auch. Gerade arbeiten wir an einer schönen Tour mit Band, um das Album zu promoten. Die genauen Daten stehen aber noch nicht alle fest, sicher ist nur, dass es im Winter stattfinden wird.

Das Album soll „die schaurige Kälte des aufkommenden Winters mit der wohligen Wärme von prasselndem Kaminfeuer“ verbinden – deine Worte. Wie wird das funktionieren? In erster Linie über die Produktion und Instrumentierung, aber eben auch über den Inhalt der Songs. Ein Song, in dem der Teufel einem jungen Mädchen hinterherstalkt, muss eine gewisse Kühle beinhalten, oder? Gleichzeitig haben Schauer und Grusel ja auch irgendwas Wohliges. Wie sonst wäre es zu erklären, dass ich gerne Horrorromane lese? (lacht)

Dein zweites Album hast du ja mit Crowdfunding finanziert. Wie hat das deine Beziehung zu deinen Fans verändert? Ich denke schon, dass wir ein bisschen näher zusammengerückt sind dadurch. Fast zwei Jahre ist das her und es haben sich seinerzeit deutlich mehr Leute beteiligt, als ich mir das jemals hätte vorstellen können. Viele sprechen mich seitdem immer drauf an und ich blicke mit sehr viel Dankbarkeit zurück.

Für fleißige Vorbesteller und Liebhaber limitierter Auflagen hast du dir bei „Ghosts“ ja auch wieder etwas Nettes und Persönliches ausgedacht. Was gibt’s diesmal? Das Album gibt es in drei Varianten, als CD, als normale Vinyl und als limitierte Vinyl: handnummeriert und mit einem schicken Siebdruckumschlag. Dazu bekommen alle Vorbesteller das Album noch als Akustik-Version, um quasi einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Obendrauf packen wir noch das Artwork als kleines Poster. Darauf freue ich mich übrigens besonders, da dass Foto auf dem Frontcover von mir stammt.

Vielen Dank für das Mini-Interview! Bekommen kann man das Album übrigens hier:

(c) John Allen

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