Begleitmusik September.

Song des Monats: Mad Sin „Nine Lives“ (2010)

Neun Leben? Werde ich in diesem Monat brauchen! Am 15.09. beginnt mein Crowdfunding-Projekt, die hoffentlich zur Veröffentlichung meines Romans „Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin“ im Rahmen des kladde-Verlagsprogramms führen wird. 55 Tage läuft die Aktion und in der Zeit heißt es für mich: viel Arbeit, viel Dank an alle, die mich schon vorab unterstützen und full power Rock’n’Roll! Woohoo!

Die Berliner Psychobilly-Band (DIE! Berliner Psychobilly-Band) singt mit Köfte de Ville am Mikro auf ihrem Album „Burn and Rise“ melancholisch-fröhlich über das, was wirklich zählt. Ein bisschen was zum Runterkommen und trotzdem ein Song, der mir immer Schub gibt. Und nein, in diesem Fall ist die Frisur tatsächlich nicht echt. Haha. Aber sie sitzt wie ’ne 1 und steht vermutlich wirklich neun Leben lang alle Schicksalsstürze durch.

 Album des Monats: The Kings of Nuthin‘ „Fight Songs For Fuck-Ups“ (2002)

Diesen Monat braucht es ordentlich Power: Die Großportion kommt von einer Handvoll hartgesottener Jungs aus Boston.  Früher bekannt als The Boston Blackouts, benennen sie sich Ende der 90er um – dem Rock’n’Roll der härteren Gangart mit einer fetten Prise Punk und Pyromanie bleiben sie treu. Bei Auftritten sind sie dafür berüchtigt, auch schon mal das Klavier oder ein Saxofon in Brand zu stecken, und seelenruhig weiterzuspielen, während sie die Bude abfackeln. Und um beim Thema Körperersatzteile zu bleiben: Sänger Torr Skoog ist nicht nur bekannt für seine Reibeisenstimme, sondern auch für seine gebissfreien Auftritte. O-Ton: „Ich nehm das Ding lieber raus, bevor ich es während des Auftritts ins Publikum spucke.“ So viel Humor muss man erst mal haben.

Einziger Wermutstropfen: Torr starb im Sommer 2013 viel zu jung und unter ungeklärten Umständen.

A little older none the wiser
Trying to forget the past
The memories might fade but
tTe mistakes I made will always last.

Oder um es anders, aber ebenfalls mit den Kings zu sagen: Get Busy Livin‘ Or Get Busy Dyin‘.
Auf in den September!

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3 Gedanken zu “Begleitmusik September.

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