Gute Vorsätze oder Was Google sagt.

Alle Jahre wieder und kurz vor Silvester ist es soweit: Es ist die Zeit des guten Vorsatzes fürs kommende Jahr. Die Klassiker wären: Mehr Sport, weniger trinken, mehr Zeit für mich. Kein Problem für einen alkoholfreien 2-Mal-die-Woche-Studiogänger mit ausgeprägter Schreibsucht.

(c) mygado.

(c) mygado.

Ich hab mir also was Neues überlegt: Bleigießen à la Google. Anhand der Suchbegriffe, mit denen Leute auf meinem Blog gelandet sind, versuche ich zu erraten, was für 2014 angesagt sein könnte.

Mittlerweile haben mich ein paar wenige Beiträge zur Königin der „promiskuität“ gemacht. Diesen Vorschlag werde ich allerdings nicht umsetzen. Genau so wenig wie „armatur sex“ (was auch immer das sein mag), „sex in altöl“ und „frauen massenpinkeln“. „sex mit massai in sansibar“ hätte ich wohl haben können als ich letztes Jahr dort war. Denn Sextourismus ist in Afrika tatsächlich verbreiteter als man denkt. Aber ich muss mein wertes Publikum enttäuschen – mir hat es mehr Spaß gemacht, mit Jacob und Frank am Strand zu springen und sie bei Stromausfall in einer dunklen Bar am Strand Geschichten von der Löwenjagd erzählen zu lassen.

schatz kommst du voran mit“… dem Schreiben? Ja, das ist definitiv einer meiner Vorsätze für 2014: 1. Ich will weiterkommen, mehr lernen, und ich will veröffentlichen.

Was den Blog angeht, so wird auf jeden Fall ein Beitrag über „rockabilly frisur“, „haarcreme“, „pomade“ dabei sein – da habe ich auch schon jemanden, der mir da ganz genau Rede und Antwort stehen wird. Und mal sehen, vielleicht klappt es ja sogar mit „rock’n’roll song schreiben“. Da müsste ich nur noch mal ganz kurz eben schnell musikalisch werden.

Eins will ich auf jeden Fall in 12 Monaten nicht sagen müssen: „ich vermisse das hungergefühl, die leere“. Auch wenn mich das Leben ganz schön sattmacht, manchmal. Aber genau deswegen bin ich immer noch hungrig. Weil ich nicht akzeptieren will, dass Türen vor meiner Nase geschlossen werden und alles bleiben muss, wie es ist.

Weil ich als Buchhändlerin nicht akzeptieren wollte, dass ich die nächsten 40 Jahre zwischen Regalen verbringen muss, bin ich Texterin geworden. Weil ich nicht akzeptieren wollte, dass Werbetexte alles sind, habe ich die Musikschreiberei angefangen. Mittlerweile habe ich eine Vier-Tage-Woche, verdiene einen Teil meines Lebensunterhalts mit meinem „Hobby“ und werd im neuen Jahr um die Veröffentlichung meines ersten Buches kämpfen. Und auch, wenn ich keine 70-Stunden-Wochen mehr habe: Um Leere muss ich mir wohl keine Sorgen machen.

Für die Ohren und Seele wird dies bezüglich ebenfalls gesorgt sein: Die nächsten Interviews sind schon geplant, ich werde geneigte Hörer weiterhin mit Begleitmusik versorgen und wenn mich etwas aus den Latschen haut, kann ich ja sowieso die Tinte nicht halten.

In diesem Sinne: „rocker wie winkekatze“. Hauste, 2013!

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2 Gedanken zu “Gute Vorsätze oder Was Google sagt.

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