The Peacocks – Don’t Ask.

(VÖ 05.10.2012) Kurz: Einen würdigeren Nachfolger von „Touch & Go“ kann man sich nicht vorstellen. 14 Songs Volldampf made in Switzerland, und auch nach über 20 Jahren noch kein bisschen müde.

The Peacocks - Don't Ask.

The Peacocks – Don’t Ask.

Über das aktuelle Album der Peacocks sind eigentlich nicht viele Worte zu machen. Es ist wie die drei Schweizer selbst: Unprätentiös, cool und mit jeder Menge Dampf unterwegs. Ihr Mix aus Rockabilly mit einer Prise Psycho, Pop und Punk passt einfach.


Die Live-Konzerte der Peacocks sind legendär – hier wird ohne divenhafte Vorplanung (und ohne Setlist) gerockt und gerollt, dass die Tollen fliegen. Und genauso erscheint einem auch „Don’t Ask“. Die Themen – Musik, FTW-Selbstbehauptung und Beziehungsprobleme – sind geblieben, ebenso die Tendenz zu schönen Bandwurmtiteln wie etwa „Don’t Pretend To Care When You Don’t Care“, „The Girl’s in Trouble and the Boy’s in Panic” oder „I Shouldn’t Bring Up What I Can’t Put Down”.

Bei den Stray-Cats-Anklängen „Re-Hash Boogie“ wünscht man sich fast, dass die coolen Schweizer ihre Bescheidenheit wenigstens für ein einziges exhibitionistisches Gitarren-Solo aufgeben würden, aber das ist eben nicht ihr Style. Lieber ein bisschen Understatement, bei dem Gitarre und Drums den Refrain trotzdem fetzen lassen.

Tempo, der raue Gesang von Hasu Langhart… die durchdacht bissigen, ironischen und gutgesetzten Texte – „Don’t Ask“ hat alles, was sich ein Peacocks-Kenner und -Einsteiger wünschen kann. Also nicht fragen, einfach anhören und abgehen.

Bewertung: 4/5
Highlights: Don’t Pretend To Care When You Don’t Care, Re-Hash Boogie, How Did They Do That, The Long Way Home

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