We Are The Ocean im Interview.

Am 14.09.2012 erscheint das dritte Album “Maybe Today, Maybe Tomorrow” der britischen Rockmusiker. Heiße Anspieltipps sind das tanzflächenkompatible „Pass Me By“ und „Chin Up, Son“. Im Interview gibt Sänger Liam Cromby jetzt Auskunft über alle Songs.

“Stanford Rivers” – Ihr kommt aus Loughton, Essex. Was bedeutet der Ort Stanford Rivers für euch? Wie stark fühlt ihr euch in eurer Heimat verwurzelt?
Liam: Stanford Rivers steht für eine harte Zeit in meinem Leben. Es hat mir gezeigt, dass man immer nur denkt, dass das Gras woanders grüner sei. Ich liebe meine Heimatstadt, ich habe eine Menge Erinnerungen und es ist der Ort, an den ich immer zurückkehren kann.

“Bleed” – Wenn Geld nicht das Wichtigste für euch ist, für was brennt und kämpft ihr dann?
Liam: Deine Familie und deine Freunden sollten die sein, für die du alles tust. Das – und Burritos, ich liebe die Dinger.

“Young Heart” – We Are The Ocean wird oft als “Post-Hardcore” bezeichnet, aber auf dem aktuellen Album gibt es z.B. gar keine Shouts mehr. Seid ihr dem entwachsen? 
Liam: Ich glaube nicht, dass wir uns jemals selbst als Post-Hardcore-Band betrachtet haben. Das ist bloß ein Stempel, das irgendjemand uns bei Wikipedia aufgedrückt hat und das ist hängengeblieben. Wir wollen uns nicht mit Schubladen herumschlagen, wir sind eine Rock-Band – das ist alles!

“Story of a Modern Child” – Erzähle eine Geschichte über Wasser und Meer. Was bedeutet euch der Ozean, dass ihr sogar eure Band danach benannt habt?
Liam: Früher haben ein paar von uns unter einem anderen Namen zusammen gespielt. Aber nach ein paar Zugängen im Line-Up haben wir zusammen entschieden, dass wir ein neues Kapitel starten und etwas richtig Großes zusammen machen wollen.

“Machine” – Wer ist die motivierende Kraft bei We Are The Ocean? Gibt es einen unter euch, der alle anderen antreibt wie eine Maschine?
Liam: (lacht) Wir sind alle sehr motiviert! Es gibt ein Bandmitglied, das gern Gruppennachrichten schickt, damit wir alle immer pünktlich auftauchen, aber ich will ihn jetzt nicht blamieren.

“The Road” – Was mögt ihr bzw. was mögt ihr nicht am Tourleben on the road?
Liam: Dieses Leben geht zwangsläufig mit ebenso vielen Pros wie Contras einher. Für jede tolle Erfahrung, jede tolle Show während der Tour, verpasst man Zeit und Ereignisse mit Freunden und Familie zuhause

“Golden Gate” – Dieser Song trägt denselben Namen wie das berühmte Wahrzeichen von San Francisco. Was sind eure Pläne, Träume und Ziele? Gibt es etwas, das euch als Wahrzeichen dienen soll?
Liam: Wir haben bereits mehr erreicht als wir uns jemals haben träumen lassen, als wir diese Band gegründet haben. Jetzt ist nur noch der Himmel das Limit!

“Maybe Today, Maybe Tomorrow” – Heute klingt ihr ein ganzes Stück softer als noch auf “Cutting Your Teeth”. Wie würdet ihr euer aktuelles Album beschreiben? Wohin entwickeln sich We Are The Ocean?
Liam: “Cutting Our Teeth” haben wir vor vier Jahren geschrieben. Wir sind immer noch eine sehr junge Band und wir tun unser Bestes, gute Songs zu schreiben. Wir halten große Stücke auf “Cutting Our Teeth”, aber seitdem haben wir uns mit jeder Veröffentlichung weiterentwickelt.  Jetzt haben wir etwas, das wir lieben und auf das wir aufrichtig stolz sind, und wir können es kaum erwarten, noch mehr Shows als je zuvor zu spielen.

“Pass Me By” – Mein persönlicher Favorit, ich kann bei diesem Song einfach nicht die Füße stillhalten! Welcher Song auf dem Album gefällt euch selbst am besten und warum?
Liam: Wir sind stolz auf jeden einzelnen Song auf dem Album. Beim Schreiben hat sich eine Richtung entwickelt, die alle Aspekte unserer Einflüsse zusammenbringt. Aber wenn ich wählen müsste, würde ich „The Road“ nennen, weil es ein großartiges Beispiel für einen treibenden Rocksong ist, bei dem die Band alles gibt.

“Chin Up, Son” – Take out pen & paper/ Write down another verse… Wenn wir schon bei der Inspiration sind, woher nehmt ihr eure Ideen?
Liam: Wir alle haben Rock-Bands immer gemocht und da wir jetzt selber eine sind, wollen wir, dass unsere Sachen richtig groß klingen. Fette Drums, laute Gitarren und Lyrics, die dich hoffentlich lange begleiten. Aber das ist noch nicht alles, wir mögen generell Musik aus vielen verschiedenen Epochen, wir machen eben unser eigenes Ding daraus.

Vielen Dank für das Gespräch!

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