Hallo Herzinfarkt, hallo Hamburg!

Diese Woche hat die wohl aufregendsten Tage meines Lebens zu bieten, ungelogen.

Mein erstes Assessment Center? Längst vergessen. Mündliches Abi? Da hab ich geheult und wusste gar nichts mehr, aber ansonsten war das vom Adrenalinspiegel her ein Klacks. Sogar der erste Kuss landet abgeschlagen irgendwo im Nirgendwo.

In dieser Woche werde ich nämlich nicht nur meine erste Lesung haben (dazu später mehr) und ein rbb-Interview, habe nicht nur die 100-Supporter-Marke geknackt (auch dazu später mehr), sondern vor allem war ich das erste Mal im Radio!

Bei BLN.FM waren es ungelogen 300 Grad im Studio – was allerdings ganz praktisch war, so hat wenigstens keiner gemerkt, dass mir der Angstschweiß in Strömen runter lief. Zum Glück war Moderatorin Katha supernett und ihre Tanzeinlagen zum Senderjingle so herzentspannend, dass ich tatsächlich vollständige Sätze zusammengekriegt habe, als wir schließlich auf Sendung waren.

Als wir während einer Musikpause japsend die Fenster aufrissen, lief draußen außerdem noch Reamonn vorbei und rief auch gleich ein fröhliches „hallo“ in unsere Richtung. Ich dachte noch: Kenn ich den Zottelbart etwa?, – aber nein, tue ich nicht. Vielleicht ruft Reamonn verschwitzten Frauen am Fenster einfach gern „hallo“ zu. Mich hat es jedenfalls enorm entspannt.

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#Groupon: Culinary Misfits oder Anders is(s)t normal.

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in einem polnischen Supermarkt. Und abgesehen davon, dass die Fleischtheke nach Fleisch roch (und nicht nach sterilem Das-war-nie-ein-Tier wie bei uns) fand ich vor allem die Grünzeugabteilung außerordentlich faszinierend. Da gab es nämlich tatsächlich krumme Gurken, Kartoffeln mit Knubbeln und knorrig-schiefgewachsene Äpfelchen… also all das Zeug, was dem EU-Norm(al)verbraucher gar nicht erst unter die Augen kommt.

Oder manchmal eben doch – dank Culinary Misfits:

culinary misfits

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Begleitmusik Oktober.

Song des Monats: Stars Of The Silverscreen “Bruised For Two” (2014)

Diesen Song der skandinavischen Punkrockband SOTS (vom übrigens gleichnamigen Album) habe ich aus zwei Gründen ausgewählt: Zum Einen gibt er mir richtig Schub und eine Menge Optimismus – und außerdem ist Sänger KJ ein Musterbeispiel an hartnäckiger Durchsetzungsfreude, wenn es um seine Projekte geht. Dass er mit seinen Jungs außerdem jede Menge Feuer im Hintern hat, kommt noch dazu. Auf dass dieser Monat einschlägt wie eine Bombe! Aber eine nette , bitte – ich hatte mir Konfetti und Luftschlangen vorgestellt, ginge das? Ja? Oh, verbindlichsten Dank.

Album des Monats: Social Distortion “White Light White Heat White Trash” (1996)

Punkrockig geht es weiter… aber Mike Ness ist ohne Zweifel der schönere Punkrocker. Hihi, oh ja. Auch alt und faltig ist der SD-Frontmann immer noch schön, muss irgendwie an der Stimme liegen.

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John Allen & Full Band: Record Release Show am 27.09.2014.

Am Abend vorher zum ersten Mal geprobt – und dann ein Hammerkonzert mit Gänsehautfaktor hoch 10 hingelegt: John Allen & Band rocken den Kleinen Donner beim Record Release in Hamburg!

Nachmittags um 16 Uhr, vier Stunden vor Stagetime: Ein komplett von Nervosität geschüttelter John Allen hopst in einem Bob-Dylan-Shirt durch die Gegend wie ein Brummkreisel auf Mate, schleppt Instrumente und kriegt außer „Ich bin ja so nervös! Ich hab gar nicht geschlafen! Ich bin JA SO NERVÖS!!“ gar keine vollständigen Sätze heraus.

(c) John Allen

(c) John Allen

Nach und nach tröpfelt die Band dazu und die ersten Scherze lockern die Stimmung: Rene, der „Rücken“ hat, und später E-Gitarre spielen wird, überlegt, wie er während des Auftritts seine Schmerzmittel am besten dosieren kann – Tropf vielleicht? Dazu kommen die flotten Sprüche von Schlagzeuger Lars, Karsten am Pedalsteel und Tim am Bass. Und natürlich von Marcel Lichter, der am Klavier sitzen wird und als Bandältester sowohl am meisten austeilt als auch einstecken muss.

Als sich die versammelten Scherzbolde zum Soundcheck Richtung Bühne bewegen, kehrt geschäftige Arbeitsatmosphäre ein – schließlich wurde praktisch noch gar nicht geprobt! Durch den ersten Song kämpfen sich die Jungs noch etwa wackelig durch, aber dann geschieht ein kleines Wunder: Wie durch Zauberhand fügen sich die verschiedenen Instrumente zusammen, verbinden sich und entfesseln die Energie, die John Allens Musik ausmacht. Hier und da wird noch ein bisschen was justiert, ein Break geklärt, eine Klavierpartie geprobt, ein paar Bassgriffe fixiert (O-Ton Tim: „Also Rene, ich spiel hier grad was, aber mit dem, was du machst, hat das gar nichts zu tun!“). Dazu immer wieder Lachen, ein übermütiger Sololauf – man merkt, wie sehr sich die Jungs auf den Abend freuen und diese Freude wirkt mehr als ansteckend.

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Text vorbereitet, Nerven blank…

… blank poliert natürlich, denn für nächsten Freitag ist nur das Beste gut genug!

Der Glumm, Lady Bukowski und ich lesen nämlich:

3.10.2014

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Wenn man Gummistiefel anhat…

“… macht Regenwetter richtig Spaß”, sagt der Knochenkalle.

Wir sitzen auf seiner Veranda, den Hintern auf einer schwankenden Hollywoodschaukel, auf die ausgestreckten Füße in den gelben Stiefeln pladdern vom Dach die Tropfen. Plitschplatschfett zerplatzen sie auf der Ölhaut und flitzen in dicken Strömen Richtung Boden.

Wir sind spazierengegangen, er hat mich durch Pfützen springen lassen wie ein kleines Kind. Wie ein Kind, das ich lange nicht war, unbeschwert, fröhlich und ohne Angst vor nassen Hosen. Wenn man Gummistiefel anhat, kann das Leben unfassbar schön sein.

 

 

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“Druckstaueffekt”-Rezension bei Pop-Polit.

rocknroulette:

Meine erste Rezension. Selten nachts um 3:53 Uhr so glücklich und aufgeregt gewesen <3

Ursprünglich veröffentlicht auf Pop-Polit:

Voll das Leben. Oder: Die Suche nach dem Glück

von Gérard Otremba

Thumbnail Sabine

Foto: Sabine Wirsching

Sabine Wirsching hat einen Roman über den Sinn und Unsinn, über die Möglichkeit und Unmöglichkeit den richtigen Lebenspartner im Großstadtdschungel Berlin zu finden geschrieben. Die eben dort lebende gelernte Buchhändlerin und Journalistin schickt in Druckstaueffekt – Soundcheck Berlin die nach einer längeren Partnerschaft und einer

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#Groupon: Der Sushi-Montag oder Lecker japanisch essen bei Musashi.

Das Musashi ist dabei nicht der schickste und edelste Japaner Berlins – rein optisch betrachtet ist es zum Beispiel kein Vergleich mit dem Aki Tatsu in der Bergmannstraße: Es ist ein winziger, vielleicht zwei Meter breiter und etwa sechs Meter langer Raum. Seine Bestellung gibt man an einem Tresen auf – bei einer den Raumverhältnissen angepassten, winzigen Bedienung, die kaum über eben diesen Tresen drübergucken kann.

Musashi

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Meine 6 Minuten mit dem Flavour Magazine.

Ich bin ja etwas-sehr-total-unbeschreiblich überwältigt in Sachen Crowdfunding-Start! Am heutigen 3. Tag darf ich schon gigantische 32% Projektfinanzierung verzeichnen… und als wenn das allein nicht reichen würde, gab es auch noch einen Kaffee vom Verleger und ein überaus nettes Interview mit der coolen Kathi Flick vom Flavour Magazine obendrauf:

flavour magazine

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(K)ein Liebesroman: Interview mit der Autorin Sabine Wirsching.

rocknroulette:

Mein Lieblingssatz aus dem Interview mit Matthias Engels ist definitv “So präzise wie Orwell, so schwarzhumorig wie Karen Duve und so schlagfertig wie Hera Lind!”. Ja, das möchte ich mal werden, wenn ich groß bin!!

Aber erstmal habe ich ihm zum Thema Kritik & Crowdfunding, Vorbilder & Vortänzer sowie Berlin & Bergisch Gladbach Rede und Antwort stehen müssen.

Ursprünglich veröffentlicht auf DINGFEST:

hand_feder_04Ich freue mich, heute meine kleine Reihe mit Autoren-Interviews fortsetzen zu können. Erneut hat sich eine junge Autorin meinen Fragen gestellt, die kurz vor einem ganz großen Schritt steht- dem Ersten nämlich!
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Sabine Wirsching ist gelernte Buchhändlerin (eine Kollegin also, schön!), studierte Germanistik- und Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und ist mittlerweile äußerst umtriebig sowohl als Bloggerin (http://sabinewirsching.com) als auch als Texterin und Musikjournalistin unterwegs, u.a. ehemals als Chefredakteurin des Valve Online Music Magazine jetzt für DYNAMITE.
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Heute, am 15.09., startet also Sabines großes Projekt: das Funding, das am Ende hoffentlich zur Veröffentlichung ihres Manuskriptes DRUCKSTAUEFFEKT- Soundcheck Berlin führen wird. Der kladde buchverlag aus Freiburg, mit dem sie dieses Unternehmen startet, ist der erste Verlag, der sein Programm komplett über crowdfunding finanziert. Interessierte Leser und Unterstützer können also bis zum 09.11. die erforderliche Summe für den Druck der Bücher beitragen und den Druck des Buches…

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