Familie-by-heart oder Wie die Großeltern Remmers zu neuen Kindern kamen.

Ende der Siebziger kauften meine Eltern ein Haus im Moor. Schön und ruhig gelegen, an einem nach ein paar hundert Metern in Gesträuch und Brombeeren versackendem Feld-und-Wiesen-Weg. Zum Haus dazu gab es: einen Schuppen (zum Motorradbasteln für meinen Vater), zwei Katzenbabys (versteckt im Schuppen), einen Hund und die Auflage, sich bei den Nachbarn vorzustellen.

20140831_182810_resizedWelche Nachbarn?! Meine Eltern sahen sich um und erblickten doch nur Weiden, Kühe und Moor, so weit das Auge reichte. „Na, dort und dort und dort!“, zeigte die Maklerin in die grüne Weite. „Watzmar, Bullerdiek, Müßing und Remmers, Ihre Landnachbarn – bei denen müssen Sie sich vorstellen.“ Zu sehen waren weder Zaun, noch Schornstein. Aber erstere hat man in Ostfriesland sowieso nicht (sie werden durch exakt manikürte Hecken und einen wie mit dem Aquarellpinsel perfekt grün getuschten Rasen ersetzt) und so zogen meine Eltern Gummistiefel an und machten sich Richtung „dort und dort“ auf den Weg.

Watzmar und Bullerdiek waren schnell erledigt – zum Glück hat man bei den Ostfriesen in Sachen Begrüßungsgetränk andere Sitten als im Emsland, wo sich alle Gäste brüderlich eine Flasche Bier und eine Flasche Korn teilen. Bei den Ostfriesen gibt’s – natürlich! – Tee. Davon hatten meine Eltern vermutlich schon reichlich intus als sie bei Remmers in die Küche gebeten wurde. Aber natürlich kam auch hier eine ordentliche Tasse Schwarztee mit Kluntjes und Sahne auf den Tisch. Und wehe dem, der umrührt!

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Begleitmusik September.

Song des Monats: Mad Sin “Nine Lives” (2010)

Neun Leben? Werde ich in diesem Monat brauchen! Am 15.09. beginnt mein Crowdfunding-Projekt, die hoffentlich zur Veröffentlichung meines Romans “Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin” im Rahmen des kladde-Verlagsprogramms führen wird. 55 Tage läuft die Aktion und in der Zeit heißt es für mich: viel Arbeit, viel Dank an alle, die mich schon vorab unterstützen und full power Rock’n’Roll! Woohoo!

Die Berliner Psychobilly-Band (DIE! Berliner Psychobilly-Band) singt mit Köfte de Ville am Mikro auf ihrem Album “Burn and Rise” melancholisch-fröhlich über das, was wirklich zählt. Ein bisschen was zum Runterkommen und trotzdem ein Song, der mir immer Schub gibt. Und nein, in diesem Fall ist die Frisur tatsächlich nicht echt. Haha. Aber sie sitzt wie ‘ne 1 und steht vermutlich wirklich neun Leben lang alle Schicksalsstürze durch.

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John Allen: Sophomore.

Aller guten Dinge sind zwei oder Doppelt reviewt hält besser.

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#Groupon: Kreuzberg liest… über den Dächern der Stadt.

Jedes Jahr kommen fast 100.000 Neuerscheinungen heraus – was soll man da noch lesen?

Die Lösung heißt: lesen lassen. Während sich das Publikum im Kreuzberger Sputnik-Kino in bequemen Sofas räkelt, bietet das Thiel’sche Schauspieler-Kollektiv buntgemischte Auszüge aus aktuellen und klassisch empfehlenswerten Buchtiteln. Manchmal nachdenklich, manchmal lustig – und immer gut.

Kreuzberg liest

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#2 Westendstories.

rocknroulette:

Ich habe mal wieder die Zeit überzogen, aber hier ist meine zweite 10-Wörter-in-15-Minuten-Geschichte:

„Ja. Ja, ok. Mach’s gut. Ok.“ Wie betäubt drückte Matthias auf die Auflegetaste des Handys. Thorben hatte ihm gerade die Zusammenarbeit aufgekündigt. Einfach so. Ihre Schokoladenmanufaktur lief gut, aber Thorben hatte keine Lust mehr, weiter Geld in die Sache zu stecken. Zu viel Aufwand, zu wenig Umsatz, meinte er.

Dabei standen sie erst ganz am Anfang. Beziehungsweise: Matthias stand und Thorben saß. Der eine auf einem gepolsterten Chefsessel über seinem florierenden Fellhandel thronend, und der andere bis nachts um vier in der Küche – Wasserbädererwärmend, mit Edelstahltöpfchen voll geschmolzener Schokolade hantierend, gehackte Gewürzen, Nüssen und getrocknetes Obst mit der Briefwaage abwiegend. Er hatte die Pralinenförmchen designt, die Verpackung entworfen, geruckt und geknickt, das Marketing übrnommen – ja, sogar die Päckchen zur Post geschleppt und auf Märkten gestanden hatte er selbst. Der Aufwand lag definitiv nicht bei Thorben, aber Matthias hatte diese Arbeitsteilung geliebt.

Niemals hätte er gedacht, dass Schokolade so eine Leidenschaft in ihm auslösen könnte. Jetzt drehte er langsam das Gas unter dem brodelnden Wasserbad ab, goss das heiße Wasser in eine Kaffeetasse und bröselte Instantkaffee hinein. Lange stand er am Fenster, die warme Tasse wie einen Trost an die Brust gedrückt – wäre vor dem Fenster nicht ein Eichhörnchen auf und ab geturnt, um sich die Walnussreste der Triple-Nut-Schokolade vom Fensterbrett zu holen, er hätte geweint.

Es war vorbei. Alles war vorbei, ein ganzer Lebensabschnitt, sein glücklichster vielleicht, so fühlte er sich. Aber so war es nun mal: Er hatte vielleicht Talent für Schokolade, aber Thorben hatte nun mal das Geld. Und die Ruhe weg. Der würde keinen Gedanken daran verschwenden, dass er Matthias mit einem Telefonat die Existenz ruiniert hatte – der nicht. Der würde in diesem Moment seine Füße in den Zebrafell-Stiefeln auf den Schreibtisch liegen, den nächsten Zobel-Deal abschließen oder einfach nur ein Loch in die Tapetenabschlusskante seiner Seidenwandbespannung starren.

Wer kaufte überhaupt noch Pelze? Scheinbar war das Zeug wieder im Trend, oder vielleicht auch schon wieder nicht mehr, wenn Thorben das Schokoladen-Nebengeschäft abstieß. Aber während der sich jetzt einfach wieder seinem Hauptgeschäft zuwenden konnte, wusste Matthias erst mal nicht weiter. Zu überraschend war das Aus gekommen, zu sehr hatte er sich auf Schokolade konzentriert, um sich jetzt überhaupt für irgendetwas anderes begeistern zu können.

Mit Grauen dachte Matthias an seinen letzten Job zurück – bei H&M. Das Schlimmste war nicht der Einzelhandel an sich gewesen, das hatte er ja immerhin gelernt. Das Schlimmste war zu sehen, wie sich irgendwelche Mädchen, die noch nie etwas von Guns’N’Roses oder den Ramones gehört hatten, durch die Stapel billig nachgemachte Bandshirts wühlten. Ihre Diskussionen mit anhören zu müssen: „Ich will das hier, mit den Rosen!“ – „Nää, kuck! Das hier hat Totenköpfe, is viel geiler!“

Wenn die Mädchen mit ihren Eroberungen zur Kasse trampelten und er die Shirts aufs Neues faltete, stapelte und aufräumte, hatte er sich im Stillen bei Dee Dee, Johnny, Joey, Tommy und sogar bei Axl Rose entschuldigt, obwohl dem mit seinen grausigen Lackhotpants eigentlich recht geschah, wenn er von der Fashion-Branche missbraucht wurde. Ihm drehte es trotzdem den Magen um bei so viel Unwissenheit und Ignoranz.

Eines Tages, es regnete in Strömen und er war gerade mit dem Wäschekorb unter dem Arm unterwegs in den Waschsalon, begegnete ihm eine der Lieber-Rosen-Käuferinnen: Sie trug ihr Shirt mit schick aufgerollten Armen, dazu einen schwarzen Minirock und schlammbespritzte Gummistiefel. „Cool“, hatte er gedacht, „sieht ja doch aus wie ein echter Guns’n’Roses-Fan.“ Je näher das Mädchen kam, desto seltsamer sah jedoch der Schlamm auf ihren Stiefeln aus, irgendwie symmetrisch und viel zu glänzend, und bevor er sich und die H&M-Bandshirt-Lizenz dazu beglückwünschen konnte, das Leben des Mädchens verändert zu haben, sagte sie zu ihrer Freundin: „Natürlich ist der Dreck nicht echt, was denkst du denn?! Das ist der Kate-Moss-Look!“

Matthias hätte am liebsten den Wäschekorb fallenlassen, um ihr das T-Shirt vom Leib zu reißen. Unwürdig, unwürdig, unwürdig!

Stattdessen hatte er am nächsten Tag gekündigt – und dann kam Thorben mit der Manufaktur-Idee. Was ja nun auch wieder vorbei war. Doch auch jetzt würde er lieber in einem Supermarkt Regale auffüllen gehen, als sich noch mal der Stumpfheit der Modewelt auszusetzen, so gut zahlten die bei H&M wirklich nicht.

Geld. Immer ging es um Geld. Es gab doch viel Wichtigeres im Leben! Mechanisch begann Matthias, die Küche aufzuräumen. Er goss die letzte Schokolade in die Förmchen, wusch die Töpfe und Gerätschaften aus und breitete sie zum Trocknen auf einem frischen Geschirrtuch aus. Dabei kam ihm eine Idee.

Es würde ihn nicht retten, ein klein wenig MDMA in seine letzte Produktion von Triple-Nut zu bröseln, auf keinen Fall. Aber als die Kristalle sich in der flüssigen Schokolade auflösten, er der Tafel beim Abkühlen zusah, sie schließlich verpackte, verschnürte und zur Post trug, überkam ihn – ohne ein Stück davon probiert zu haben – das bekannte Gefühl von Frieden und warmer Zuneigung.

Es würde auch Thorben nicht schaden, mal ein bisschen mehr Wert auf Zwischenmenschlichkeit zu legen. Bei der Post suchte er ein passendes Begleitkärtchen aus, zwei spielende Zebras waren darauf abgebildet, und er schrieb „Vielen Dank für die Zusammenarbeit, Matthias“.

Ursprünglich veröffentlicht auf westendstories:

Für diese Woche bat ich die liebe rocknroulette mir zehn Wörter zu geben.

Vorab dennoch kurz für alle, die den Anfang nicht ganz verfolgen konnten, eine kurze Info dazu.

Begonnen hat alles mit einer kurzen Einschreibzeit und dann 15 Minuten eine Story schreiben, mit den vorgegebenen Wörtern. Ob jemand sich allerdings mehr Zeit nehmen möchte, bleibt dem Schreiber natürlich selbst überlassen. Soll ja allen Spaß machen und wir sind auch nicht in Vorstadts kleinem Gartenverein. Dort wird natürlich alles korrekt und nach Maß gehandhabt :D Zeit für diese Runde ist bis Ende der Woche. Auch wenn die erste Deadline die letzte Woche vorgegeben wurde, ziemlich schnell zu großartigen Ergebnissen geführt hat.

Geschichte einfach in den Kommentar kopieren, oder, verlinkt es mit eurer Seite. Am Ende der Woche werde ich alle Geschichten zusammen tragen, wie heute morgen.

Ach ja, und es ist einfacher erst selber eine Geschichte zu schreiben, und erst…

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#Groupon: Caramello, Florida, Das Eis und Co. oder Mein Schatz, ich geh jetzt Eis essen.

Farin-Urlaub-Fans wissen es: Natürlich müsste das “Eise essen” heißen. Aber da das ja ein Groupon-Artikel und kein Spaßpunk ist und das Wetter Eis-Ess-Temperaturen grad eh verweigert: geschenkt. Schmecken tut’s ja trotzdem.

caramello und co

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#1 Westendstories.

rocknroulette:

Was ich zu diesem kleinen Sonntagsexepriment schrieb:

Edelweiß fand sich völlig verkatert auf der Rückbank eines Porsche wieder. Wie, zur Hölle, war er denn bitte hierher geraten? Sein Auto war das jedenfalls nicht.

Mit dem Erwachen kam langsam die Erinnerung an den gestrigen Abend zurück… und wie er auf dem Weg nach Hause war er in der „Machete“ gelandet war: Eigentlich wollte er aus der Kneipe nur ein paar Streichhölzer holen, denn in der Brusttasche seiner Latzhose steckte eine schöne, fette Zigarre, die er zur Feier seiner langersehnten Beförderung gemütlich zuhause auf dem Balkon hatte rauchen wollen.

Doch als er den schummrigen Raum mit der langen Theke betrat, überkam ihn die Lust auf ein Bier. Er hatte schon ein paar Kurze mit den Kollegen gekippt, ein paar zuviel sogar, aber ein letztes Bier würde ihn nicht umbringen. Im Gegenteil: ein gemütliches Bier, das wäre genau das Richtige, um seine aufgekratzte Beschwipstheit wieder runterzukühlen. Mit einem wohligen Seufzer ließ er sich auf einen der Barhocker sinken und bekam wenige Sekunden später ein kühles Blondes zugeschoben. Er hob das Glas und die ein langer, wohltuender Schluck lief durch seine Kehle. Aaah. Das tat gut.

Neben ihm zündete sich eine rassige Rothaarige mit Sommersprossen eine Zigarette an. Sie gefiel ihm. Zuhause wartete niemand auf ihn, warum also nicht noch etwas bleiben? Er tastete nach der Zigarre, dachte „was soll’s“ und fragte die Rothaarige nach Feuer. Ein Wort gab das andere, er fragte, was sie trinken wolle und auf einen einzigen Wink von ihr baute der Barkeeper eine Flasche Champagner samt Eiskübel vor ihr auf.

Im ersten Moment hatte Edelweiß eine Intrige gewittert – vielleicht war sie so eine, eine, die es für Geld macht und ihren Verehrer vorher ausnimmt bis aufs Blut, aber so war es nicht. Sie trank ihren Champagner und setzte sich irgendwann auf seinen Schoß, ganz umsonst. Irgendwann küsste er sie und ihre roten Locken kitzelten an seiner Nase. Dann erinnerte er sich an nichts mehr.

Jetzt atmet die Rothaarige leise auf dem Vordersitz, ganz eingehüllt in einen Regenmantel, darunter vielleicht mit nichts. Sehr wahrscheinlich sogar. Denn wenn ihn nicht alles täuscht, liegt auf seinen Lippen noch der Geschmack von Weiblichkeit und Sommernachtstraum, sie sind sich also näher gekommen in der Nacht. Sehr nahe.

Er wälzt sich auf die Seite, um sie genauer zu betrachten. Sie ist ganz hübsch – ein paar Falten mehr als gestern Abend hat sie, ihre Haut wirkt nicht mehr so makellos wie im Kneipenlicht, aber dennoch weich und zart. Er streckt die Hand aus, um sie zu wecken, doch sie bewegt sich im Schlaf und das Haar fällt über ihr Gesicht. Er zieht die Hand wieder zurück.

Draußen ist es still, nur ein paar Vögel singen. Wo ist er hier nur gelandet? Ein Erinnerungsblitz zuckt durch seine Gedanken, die Rothaarige wie sie den Porsche aufschloss und sich ans Steuer setzte. Doch wohin sind sie gefahren? Er weiß es nicht. Aus seiner liegenden Position ist vor dem Fenster nichts zu sehen – zumindest keine Landschaft, nur eine Brüstung aus rotem Sandstein.

Stöhnend öffnet er die Tür des Autos, lässt sich langsam vom Sitz auf die Füße gleiten und wirft einen Blick über die Mauer. Als er die Gegend erkennt, stöhnt er erneut auf – unter ihm breitet sich eine Gartenkolonie aus, und zwar nicht irgendeine, sondern die „Hippie-Indien“ genannte, denn hier waren schon mehr als einmal ganz besondere grüne Pflanzen in den Gewächshäusern der Laubenpieper aufgetaucht.

Er erinnert sich jetzt auch, dass ihm die Rothaarige nach seiner Cohiba noch eine ihrer Zigaretten angeboten hatte. Und weil ihm das würzige Aroma zusagte, hatte er kräftiger daran gezogen, als seinem schmerzenden Schädel jetzt lieb war. Herr Jesus, Edelweiß hatte wirklich Kopfschmerzen.

Hinter ihm raschelt der Regenmantel und ein Feuerzeug schnappt auf: Die Rothaarige ist aufgewacht, zündet sich auf dem Beifahrersitz räkelnd eine ihrer besonderen Zigaretten an und zeigt Bein. Sie ist wirklich hübsch. Er macht einen Schritt auf sie zu.

Doch bevor Edelweiß bei ihr anlangt und die Hand unter den Regenmantel schieben kann, gerät ihm mit dem Wind der würzige Rauch in die Nase. Oh Jesus. Sein Magen hebt sich und er kann sich gerade noch umdrehen, bevor er sich über die Brüstung ins Tal übergibt. „Edelweiß“, denkt er noch, „du machst Sachen.“

Ursprünglich veröffentlicht auf westendstories:

Mal schauen ob und wie es gut funktionieren kann. Heute möchte ich alle Interessierten zur ersten gemeinsamen Schreibe einladen. Nachdem einige die gemeinsame Übung mit Herrn Mo als wiederholungsfähig und gut fanden, zudem ihr Interesse bekundeten, würde ich mich doch sehr freuen, wenn sich noch weitere Teilnehmer finden ließen. Ob jemand sich wie wir, 10 Minuten einschreiben möchte und dann 15 Minuten nach Zeit schreiben möchte, oder sich doch mehr Zeit nehmen will, bleibt jedem selber überlassen.

Da ich nicht wirklich eine technische Superkoryphäe bin, schlage ich für den Anfang vor, die Texte werden als Kommentare von Euch und Ihnen bis morgen Abend um 21.00 Uhr eingestellt. Ich würde sie dann verlinken und in den Beitrag einfügen. Es geht sicher noch besser, Vorschläge dazu sind herzlich willkommen :)

Ich fange diese Woche mal an, zehn Wörter vorzugeben und diese sollen dann im Text beinhaltet sein. Kommende Woche bitte ich dann…

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6th Support Crowdfunding: Bonsai Kitten.

Früher hätte ich großspurig sagen können: Rothaarig hält eben zusammen. Aber jetzt ist Tiger Lilly Marleen seit neuestem blond und ich stehe rothaarig allein auf weiter Flur. Nee, stimmt gar nicht: Denn die Berlinerin und ihre Band unterstützen die “jute Sache”, sprich mein Crowdfunding trotzdem! Harbefarbe hin oder her: Yay!!

Bonsai Kitten - Cat Scratch Fever

Bonsai Kitten und vor allem ihre Powerfrontfrau spielen im “Druckstaueffekt” ein Konzert: Danach wird sich die Protagonistin mit einer ihrer Affären treffen, mit der beim Date davor alles schief lief. Sie beschließt, sich ein Beispiel am „Cat Scratch Fever“ zu nehmen und sich nicht mehr alles gefallen zu lassen:

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Interview: Verletzte wird es immer geben.

rocknroulette:

Ich…! Zum ersten Mal auf der anderen Seite des Mikros und im Interview bei Talking Giants. Wow. Ich freu mich!

Ursprünglich veröffentlicht auf Talking Giants :

by Justine HøghSabine Wirsching schreibt über Sex. Und über Beziehungen. Und die Frage, ob das alles überhaupt zusammenhängen muss. Dabei tanzt nicht nur Amanda Fucking Palmer im Hintergrund. Es geht auch um die ewige Suche nach sich selbst zwischen Bedürfnissen, Sehnsüchten und der Angst vor der richtigen Entscheidung.

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5th Support Crowdfunding: Eis am Stiel.

“Bei Tag sieht man vom Silver Wings auf dem Flughafengelände in Tempelhof nur die unscheinbare Leuchtreklame, samstagnachts ist der Club der Treffpunkt für Berliner Rock’n’Roller. Vor der Tür steht ein weißer Cadillac und manchmal ein himmelblauer Plymouth Belvedere –, drinnen lassen die Mädchen beim Strollertanzen auf der Tanzfläche ihre Petticoats schwingen, dazu Bilder von spärlich bekleideten Pin-ups an den Wänden und ein Elvis-Double mit halbmeterhoher Haartolle. Die Partyreihe heißt Eis am Stiel – nach dem Film, natürlich, und wenn nach zwei, drei Stunden Tanzen auf der überhitzten Tanzfläche Unterzuckerung einsetzt, gibt es für alle Eis for free.”

Eis am Stiel

So beschreibe ich die legendären Eis am Stiel-Partys im ältesten, noch betriebenen Rock’n’Roll Club Berlins in meinem Roman. Klingt gut? Das findet meine Protagonistin auch: Sie geht hier häufig feiern und lacht sich auch den ein oder anderen Tanzflächenkönig an.

Wie viel Spaß die Location aus dem “Druckstaueffekt” in der Realität macht, können die Supporter meines Crowdfundingprojekts ab dem 15.09. live und in Farbe entdecken: Party-Chef Harmen de Keijzer sponsored die Aktion nämlich mit einem speziellen Eis-am-Stiel-Paket. Hartelijk dank und Rock’n’Roll!

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