“Druckstaueffekt” – gedruckt & wow!

Ich kann’s noch gar nicht glauben…

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Aber er ist da: Mein Roman “Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin“. Frisch aus der Druckerei, fett schick und ganz schlank von oben geknipst…

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Erscheinungstermin für “Druckstaueffekt” steht!

Freunde, Leser, Supporter, endlich ist es soweit: Der Erscheinungstermin für den “Druckstaueffekt” steht fest!!
Alle, die beim Crowdfunding ein e-book bestellt haben, dürfen jetzt schon mal ihren Posteingang checken und sich über frischen Lesestoff freuen!
Und die, die auf e-wie-echte Bücher stehen, müssen auch nicht mehr lange warten:

Am 01.04.2015 erscheint “Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin” im kladde|buchverlag!

Ein Aprilscherz, und zwar der Beste! Nämlich einer, der mich heute lachen-strahlen-tanzen lässt.

Vorbestellen hier, wer ansonsten noch Liebeserklärungen und Widmungen reinhaben will, kann das während des Bestellvorgangs ins Kommentarfeld schreiben – dann gibt’s das. With <3 from me to you.
Oh happy day.

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Alles Käse.

Für alle, die es noch nicht wussten: Helge Schneider hat ein Lied für mich gemacht. “KÄSEbrot ist ein gutes Brot…. super sexy Käsebrot!” Ganz recht. Ohne Käse wäre das Leben doch doof. Ich könnte jetzt anfangen, von den vielen leckeren Käsevariationen zu schwärmen, die die Lebensmittelindustrie uns schenkt – aber nee.

Natürlich habe ich auch Streichkäse aus Ziegenmilch im Kühlschrank. Oder Parmigiano Legano. Oder panierten Camenbert zum Überbacken. Und im Sommer Halloumi-Grillkäse und Mozzarella für einen Insalata Caprese. Aber meine wahre Liebe gehört dem Gouda.

IMG_20150318_113927_resizedJung und gelegentlich, wenn ich einen vollkommen ausgeflippten Tag habe, auch mittelalt. Ich esse ihn pur in Würfeln, mit und ohne Weintrauben, vollkommen pervers als Streifen mit Ketchup und Röstzwiebeln, knusprig gebraten oder fadenziehend überbacken, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und weil ausgewogene Ernährung ja auch sein muss, lege ich manchmal ein wenig Rucola oder Salbei auf mein Käsebrot.

Helge weiß bescheid: “Fisch und Wurst und Schinken, sind zwar sehr begehrt, doch ein richtig gutes Käsebrot wird auf der ganzen Welt verehrt.” Oder wie der Lateiner sagt: Käsito ergo sum. In meinem “Druckstaueffekt” gibt’s sogar ein Teilkapitel dazu:

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#Groupon: Der Britzer Garten oder Den Kopf frei kriegen im Grün-Bunten.

Ich bin ein großer Fan von Grünzeug, nicht nur im Kochtopf. Und im Britzer Garten gibt’s jede Menge davon.

Britzer Garten

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#Groupon: SK Backstube oder Nee, wir sind keine Kette, wir machen alles selbst!

Gute Torten und Kuchen gibt’s bei Barcomi, im Prenzlberg oder sonstwo in Posh-Berlin? Mag ja sein. Aber mit Liebe gemachte richtig, richtig gute Sachen ganz ohne Hipsteralarm findet man in Neukölln… Richtung Rudow. Janz weit draußen, aber mmmh…

Dieser deutsch-türkische Bäcker liegt mir wirklich am Herzen, da lohnt sich ein kleiner Abstecher – zum Beispiel nach dem Britzer Garten. Köstlichst zu empfehlen.

SK Backstube

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Begleitmusik März.

Song des Monats: AWOLNATION “Sail” (2011)

Über eine dieser fertigen Spotify-Listen, die ich eigentlich nie anklicke, bin ich auf diesen grandiosen Song aus der “Megalithic Symphony” gestoßen. Und so wie der Bass knorzte, brummte und schlorzte musste ich mich einfach verlieben. Maybe I should cry for help, maybe I should kill myself… wer solche Zeilen schreibt, hat meine Liebe verdiente – vor allem, wenn sail! die Antwort ist. Weitersegeln, das tue ich. Auf ruhigen Wasser, im prallen Sonnenschein an Deck liegend, und manchmal allein mitten im Sturm, die Fresse und Augen voller Salzwasser, aber immer voran. Das Steuerrad lass ich nie mehr los, hoffentlich. Und hinter allem, hinter jeder kabbeligen See, wartet immer der Heimathafen.

… und damit sagt die Begleitmusik-Reihe Auf Wiedersehen.

Ich mache mich auf zu neuen Ufern, über stürmische See, sonnige Gewässer und manchmal komplett orientierungslos. Dass mir die Märzmusik erst jetzt einfiel, nach 13 Tagen, spricht wohl dafür, dass ein wenig Pflicht-Ballast abzuwerfen ist. Tolle Songs und großartige Alben werde ich euch trotzdem sicher nicht vorenthalten. Bis dahin… sail & farewell.

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Ray Charles ist Seelengold.

Der Knochenkalle hat wieder Strom in seinem Haus.

Und das Erste, was er in Betrieb setzt, ist nicht der Kühlschrank und auch nicht der Boiler. Für ihn stehen Milch und Eier in der immer noch winterkalten Diele genauso gut, für heißes Wasser lässt er den Teekessel auf dem Herd pfeifen und “neumodischer Scheiß” aka Radio-Computer-Handyladekabel kommt ihm sowieso nicht ins Haus.

Nein. Das Erste, was Kalle wieder in Betrieb setzt, ist sein Plattenspieler.

Sorgfältig wischt er den Staub von der Abdeckung, reinigt behutsam die Nadel, öffnet den Schrank und zieht mit sicherem Griff eine Platte heraus. Eine Platte von mindestens 2.000, wenn ich das auf den ersten Blick richtig schätze. Ein ganzes Eichenbüffet hat er voll davon, und ich wusste nicht mal, dass er überhaupt Musik hört.

Jetzt zieht er mit heiligem Ernst das schwarze Vinyl aus der Hülle, klemmt es behutsam zwischen Mittelfinger und Mittelfinger und lässt es auf den Plattenteller gleiten. Ein letzter Wisch mit schmalen Bürste, mit der ich zuhause als Kind in unbeobachteten Momenten meine Wangen streichelte, so unwiderstehlich weich war sie und so verboten, dann senkt er den Tonarm ab.

Das Knistern allein ist Musik. Kein Vergleich mit der eiskalten Präzision eines CD-Players, mit dem Knistern öffnet sich mein Herz wie bei den ersten Strahlen des Sonnenaufgangs, schwingt und zittert wie Äste im Sommerwind, öffnet sich weit und singt noch vor dem ersten Ton.

Und dabei beginnt es erst. Eine Chorusline quillt aus dem Lautsprecher, eine dunkle Stimme, ein Klavier, schwere Wehmut und so viel Sehnsucht, dass man nicht anders kann als das Leid des Sängers zum eigenen zu machen.

Take these chains from my heart and set me free
You’ve grown cold and no longer care for me
All my faith in you is gone but the heartaches linger on.

Take these tears from my eyes and let me see
Just a spark of the love that used to be
If you love somebody new, let me find a new love, too
Take these chains from my heart and set me free…

“Ray Charles”, sagt Knochenkalle, “Ray Charles ist Seelengold.” Dann beginnt er zu tanzen. Allein, immer allein, mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen.

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#Groupon: Buchkantine oder Schön lesen in Moabit.

Weil ich die Buchkantine so mag, hab ich ihr im “Druckstaueffekt” ein kleines Denkmal gesetzt:

Die Aussicht auf Frühstück in der Buchkantine macht das Aufstehen erträglich. Der kleine Laden in Moabit ist ein Lieblingsort geworden, als hätte ich nicht jeden Tag in meinem eigenen Laden Bücher um mich. Mit Vincent bin ich oft hier, sie haben seine geliebten Moleskine-Notizbücher vorrätig und bestellt nach wie vor all seine Literatur dort. Zusammen sitzen wir stundenlang in dem kleinen Café des Ladens, lesen Zeitung, blättern in seinen frischgekauften Romanen und schwelgen in Kaffee und Kuchen.

Also wälze ich mich aus dem Bett, schaue im Bad in ein blasses Gesicht, das Kissennarben trägt, und werde erst unter der kühlen Dusche halbwegs wach. Gähnend fahre ich Ringbahn, Bus, setze meine Füße in das erste gelbe Laub auf der Dortmunder Straße in Moabit. Die Blätter fallen schon, die Oktobersonne ist noch warm genug, um draußen zu sitzen, die Spree glitzert und auf der Terrasse der Buchkantine erwartet mich ein aufgeregter Vincent mit einem Milchkaffee.

Er lächelt sein strahlendstes Lächeln. Tut geheimnisvoll, bestellt beim Kellner ohne zu fragen ein doppeltes Frühstück „Frühling in Paris“ und schiebt dann einen Briefumschlag über den Tisch.

… aber zum Glück kann man da tatsächlich und in echt hingehen:

Buchkantine

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#Groupon: Ramones Museum oder Hallo, DeeDee – Guten Tag, Eddie Vedder!

Bei der Recherche für diesen Beitrag habe ich entdeckt, dass sich das Ramones Museum bei Facebook als „Religiöse Gemeinschaft“ bezeichnet. Abgesehen von dem Lacher, den das erzielte – sämtliche Kirchen wären proppenvoll, wenn sie a) so gemütlich wären, b) eine ebensolche Getränkeauswahl und c) ebensolch illustre Gäste anzubieten hätten. Oh praise the lord!

Ramones Museum

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#Groupon: Das Aufbau Haus oder Beton: Kommt drauf an, was man draus macht.

Normalerweise zählt der Schein ja mehr als das Sein – auch (und gerade) bei Kunst, möchte man meinen. In dem groben Klotz des Aufbau-Hauses am Moritzplatz verbirgt sich aber ausnahmsweise mal mehr als Beton und Baugerüste zuerst vermuten lassen.

AufbauHaus

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